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So gestalten Sie Ihren ergonomischen Arbeitsplatz – ein Schritt-für-Schritt Guide

Ein ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz fördert Ihre Gesundheit, Produktivität und Wohlbefinden – besonders im Homeoffice. Ziel von ergonomischer Arbeitsplatzgestaltung ist es, Arbeitsbedingungen, Abläufe und Anordnung von Gegenständen und Materialien räumlich und zeitlich so zu gestalten, dass Arbeitsergebnisse optimiert werden und Menschen langfristig möglichst wenig belastet werden.

Ergonomische Maßnahmen Effekte

Zahlreiche Studien belegen die positiven Effekte ergonomischer Maßnahmen. Beispielsweise fasst eine Untersuchung des Fraunhofer-Instituts IPA* die Ergebnisse von 250 Fallstudien zusammen, von denen 61 speziell die Auswirkungen auf die Produktivität untersuchten. Ergebnis: eine durchschnittliche Produktivitätssteigerung von rund 25 %. Dieser Schritt-für-Schritt Guide hilft Ihnen dabei, Ihren Arbeitsplatz optimal ergonomisch einzurichten.

Für Eilige – der ergonomische Arbeitsplatz nach Prioriät:
✔  Ergonomischer Bürostuhl für die richtige Sitzhaltung
✔  Höhenverstellbarer Schreibtisch für die ideale Arbeitshöhe und den Wechsel zwischen Sitzen und Stehen
✔  Monitorhalterung für die korrekte Ausrichtung des Bildschirms
✔ Optimierte Beleuchtung für mehr Konzentration und weniger Augenbelastung
✔ Ergonomisches Zubehör für individuelle Unterstützung und Minimierung von negativen Einflüssen
✔ Ergänzende Sitzmöglichkeiten für mehr noch Abwechslung und Bewegung
✚ Bewegungspausen einplanen!

Schritt 1: Die richtige Sitzhaltung finden

Im Durchschnitt sitzen wir 11 Stunden pro Arbeitstag, die meiste Zeit davon vor dem Bildschirm im Büro oder Homeoffice. Aus diesem Grund ist der erste Schritt zu mehr Ergonomie ein ergonomischer Schreibtischstuhl.
Ein guter ergonomischer Bürostuhl ist individuell an Ihre Körpergröße und Bedürfnisse anpassbar und unterstützt dynamisches Sitzen. Ideal sind zudem eine verstellbare Kopfstütze, Armlehnen und Lumbalstütze.
Für optimalen Komfort sollten Ihre Füße flach auf dem Boden stehen und Ihre Knie etwa im 90-Grad-Winkel gebeugt sein, um die Blutzirkulation zu fördern. Der Rücken sollte durch eine Rückenlehne unterstützt werden, die der natürlichen Wirbelsäulenform folgt. Die Armlehnen sollten so eingestellt sein, dass Ihre Schultern entspannt sind und die Unterarme locker aufliegen.
Produkt - Vorschlag: Ergonomische Bürostühle

Schritt 2: Zwischen Sitzen und Stehen wechseln

Ist ein höhenverstellbarer Schreibtisch wirklich entscheidend? Laut Fraunhofer Institut IPA* können höhenverstellbare Arbeitstische ungünstige Körperhaltungen vermeiden und die Anzahl krankheitsbedingter Ausfälle aufgrund muskuloskelettaler Beschwerden um 42–50 % senken. Zudem zeigen Studien, dass Sitz-Steh-Arbeitsplätze chronische Rückenschmerzen deutlich lindern können.

Ein elektrisch höhenverstellbarer Schreibtisch ermöglicht nicht nur die Anpassung an die ideale Sitzhöhe, sondern fördert durch regelmäßiges Wechseln zwischen Sitzen und Stehen die Durchblutung und reduziert Verspannungen. Praktisch: Dank Memory-Funktion speichern Sie Ihre optimale Sitz- und Stehhöhe bequem ab, und ein integrierter Timer erinnert Sie an regelmäßige Positionswechsel. Unsere höhenverstellbaren Schreibtische gibt es in vielen Größen und Designs, von kompakten Lösungen für kleine Räume bis hin zu großzügigen Eckschreibtischen.
Hier finden Sie einen ausführlichen Artikel über die Optimale Schreibtischhöhe.
Produkt - Vorschlag: Höhenverstellbarer Schreibtisch PRIMUS

Tipp:

Auf unserer Aktionsseite bieten wir Ihnen vorkonfigurierte Arbeitsplatz-Sets mit einem attraktiven Preisvorteil.

 

Ergonomischer Arbeitsplatz Beispiel

Schritt 3: Monitor korrekt positionieren

Ein Großteil der Büroarbeit führen wir mit Blick auf den Monitor aus. Um Nackenverspannungen zu vermeiden, ist die richtige Ausrichtung des Monitors entscheidend. Eine flexible Monitorhalterung ermöglicht die exakte Positionierung Ihres Monitors auf Augenhöhe und verhindert Nacken- und Augenbelastungen. Positionieren Sie den Monitor direkt vor sich, in einem Abstand von etwa 50–80 cm. Die Oberkante des Monitors sollte leicht unterhalb Ihrer Augenhöhe liegen, um eine Überstreckung der Halswirbelsäule zu vermeiden. Für zwei Monitore bieten wir spezielle Duohalterungen.
Produkt - Vorschlag: Verstellbare Monitorhalterung oder Dual - Monitorarm

Schritt 4: Beleuchtung optimieren

Ein gut beleuchteter Arbeitsbereich schafft eine angenehme Arbeitsumgebung. Eine Schreibtischlampe reduziert Augenbelastungen und verbessert Konzentration sowie Wohlbefinden durch optimale Lichtverhältnisse. Natürliches Licht ist ideal, aber achten Sie dabei darauf, dass Schreibtisch und Monitor quer zum Fenster stehen also etwa im 90 Grad Winkel. So vermeiden Sie Spiegelungen auf dem Monitor oder die Blendung durch Sonneneinstrahlung. Unser Artikel „ Beleuchtung am Arbeitsplatz“ geht detailliert darauf ein, worauf Sie bei der richtigen Beleuchtung im Büro und Homeoffice achten sollten. Wichtig ist auch die Bedeutung reflexionsfreier Oberflächen - erfahren Sie mehr in unserem Magazinbeitrag: Die perfekte Schreibtischplatte – worauf kommt es an?
Produkt - Vorschlag: Schreibtischleuchte

Schritt 5: Ergonomische Hilfsmittel nutzen

Je nach individuellen Anforderungen oder auch Umgebungssituation, kann ergonomisches Zubehör Arbeitsabläufe optimieren oder negative Einflussfaktoren minimieren. Hier einige Ideen:

  • Ergonomische Tastaturen und Mäuse ermöglichen eine natürliche Handhaltung, reduzieren Gelenkbelastungen und beugen dem Mausarm-Syndrom sowie Verspannungen effektiv vor.
    Produkt - Vorschlag: Ergonomische Eingabegeräte
  • Hilfsmittel wie Fußstützen, Stehmatten oder ein Balance Board fördern zusätzlich eine gesunde Körperhaltung, verbessern den Komfort und sorgen dafür, dass Sie während der Arbeit mehr Bewegung in Ihren Alltag integrieren können.
    Produkt - Vorschlag: Fußstütze, Stehmatte und Balance Board
  • Ein durchdachtes Kabelmanagement verhindert Stolperfallen und schafft mehr Platz, Ordnung sowie Sicherheit an Ihrem Arbeitsplatz.
    Produkt - Vorschlag: Kabelmanagement für Schreibtische 

 Ergonomisches Büro

Schritt 6: Bewegungspausen einplanen

Regelmäßige Bewegungspausen sind ein entscheidender Bestandteil einer ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung, da sie Verspannungen vorbeugen, die Durchblutung fördern und Konzentration sowie Produktivität langfristig steigern. Gerade wenn man intensiv in seine Aufgaben vertieft ist, vergeht die Zeit oft wie im Flug – schnell sitzt man dann unbemerkt zwei oder drei Stunden am Stück. Ein Timer hilft Ihnen dabei, Pausen bewusst einzuplanen. Durch regelmäßiges Aufstehen, kurzes Dehnen oder kleine Bewegungseinheiten bleiben Sie auch an langen Arbeitstagen fitter und geistig frisch. 

Ergonomie Upgrade: Mehr Abwechslung

Ein ergonomischer Hocker oder Sitzball bringt zusätzliche Bewegung und Dynamik an Ihren Arbeitsplatz und stellt eine ideale Ergänzung zu Ihrem klassischen Bürostuhl dar. Diese flexiblen Sitzalternativen ermöglichen eine Vielzahl von Sitzpositionen und fördern regelmäßige Haltungswechsel. Durch das aktive Sitzen wird Ihre Balance verbessert, die Rückenmuskulatur gestärkt und Ihre Körperhaltung nachhaltig positiv beeinflusst.

Produkt - Vorschlag: Ergonomische Hocker und Ergonomischer Sitzball

Fazit

Ein ergonomischer Arbeitsplatz unterstützt langfristig Ihre Gesundheit und steigert Ihre Leistungsfähigkeit. Durch den gezielten Einsatz passender ergonomischer Produkte und regelmäßiger Bewegung schaffen Sie optimale Bedingungen für einen gesunden und produktiven Arbeitsalltag.

Quellen:

* Daub, U., Ackermann, A. und Kopp, V.: ERGONOMIE-BENEFITS
Kriterien zur Bewertung ergonomischer Maßnahmen in der Kosten-Nutzen-Analyse (2019), Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA - Stuttgart